Gefahrengüter
Atemschutz beim Umgang mit Gefahrengütern
Wer mit Gefahrengütern zu tun hat, der muss bei der Arbeit immer einen besonderen Atemschutz tragen. Da es verschiedene Arten dieses Schutzes gibt, kommt es immer auf die Art des Gefahrengutes an. Die einfachste Variante ist der Mundschutz. Dieser reicht aus, wenn man mit leichten Keimen zu tun hat. Auch beim Entfernen von Verkleidungen wird in der Regel auf solch einen Schutz zurückgegriffen. Wer aber mit Dämpfen und Gasen zu tun hat, der braucht einen richtigen Atemschutz. Dieser umschließt die Mund-und Nasenpartie komplett. Hier dringen keine Schadstoffe in den Luftraum ein. Wobei auch hier wieder zwei verschiedene Arten unterschieden werden müssen. Es gibt zum einen den Schutz mit Sauerstoff. Hier atmet der Träger Sauerstoff aus einer Flasche ein. Bei der zweiten Variante funktioniert dieses Prinzip wie bei einer Gasmaske. Hier wird die Luft durch einen Kohlefilter eingeatmet und durch diesen gefiltert. Beide kommen zur Anwendung und bei beiden muss der Träger eine entsprechende Einweisung hinter sich haben. Bei dem Atemschutz mit Sauerstoff muss zudem diese Einweisung regelmäßig wiederholt werden. Nur Personen, die einen guten Gesundheitszustand haben, können diesen Schutz tragen. Dieses wird zuvor von einem Doktor überprüft. An die körperliche Gesundheit werden hohe Anforderungen gestellt. Was man aber auch nicht unterschätzen sollte, ist das Gewicht eines Atemschutz Gerätes. Stellen Sie sich einen Chemiker vor, der den ganzen Tag einen solchen Schutz mit Sauerstoffversorgung trägt. Dieser muss schon in sehr guter Verfassung sein. Auch braucht es einige Zeit an Übung, bevor man solch ein Gerät über einen längeren Zeitraum überhaupt tragen kann. Viele Personen haben zu Beginn Probleme mit dem Kreislauf. Auch ist dieser Atemschutz nichts für Menschen mit starker Platzangst. Sie könnten sich sehr beengt darin fühlen, was zu Panikattacken führen kann, All dies wird bereits im Vorfeld von einem Mediziner überprüft.